Fette

Aus Paleowiki
Wechseln zu: Navigation, Suche

Richtig fette Fette

Von Daniele Brands

Hier mal eine Sammlung zum Thema Fett: bitte weiter ergänzen!


Welche Fette sind gut zum Kochen:


Gesättigte Fette: GEEIGNET - tierische Fette (Schmalz, Butterschmalz, Ghee, Talg), Kokosöl/Kokosfett, rotes und weißes Palmöl, Palmkernöl sind stabil auch unter Koch- und Bratbedingungen. Das liegt an ihrer chemischen Struktur (in etwa wie ein Kamm). Sie sind außerdem relativ lange haltbar und können auch bei Zimmertemperatur unter Licht- und Lufteinfluss gelagert werden. Suche beim Einkauf nach der bestmöglichen Option - z.B. tropische Fette möglichst aus nachhaltiger Produktion, siehe auch Bezugsquellen. Butterschmalz/Ghee lässt sich gut zuhause aus Weidebutter herstellen, Schmalz/Talg kannst du auch selber auslassen - beides kannst du monatelang im Kühlschrnak lagern.


Mehrfach ungesättige Fette/Öle: UNGEEIGNET - meist aus Samen und Nüssen und Keimlingen hergestelle Pflanzenöle - sind chemisch instabil sowohl bei Raumtemperatur, Kochtemperatur, unter Sauerstoff- und Lichteinfluss. Ihre chemische Struktur ähnelt eher einem Kamm, dem einige Zähne ausgefallen sind. Das macht sie instabil. Oft sind die Fettsäuren schon im Produktionsprozess unmerklich oxidiert und haben dadurch nagative gesundheitliche Wirkungen - sie fördern Entzündungsprozesse und schwächen die Struktur aller Zellmembranen, die zu einem großen Teil aus Fett bestehen. Genau so ungeeignet sind alle anderen Industriefette (Margarine & Co.).


Für die kalte Küche ist außerdem Olivenöl gut geeignet, da es hauptsächlich aus gesättigten und einfach ungesättigten Fettsäuren besteht. Avocadoöl, Macadamianussöl und Sesamöl sind auch akzeptabel. Greife jeweils zur frischesten, hochwertigsten und am wenigsten bearbeiteten Ölsorte, die du bekommen kannst. Fakten über Fett:


Das Verhältnis von Omega-3 zu Omega-6 Fettsäuren ist entscheidend für unsere Gesundheit.


Samson Saathoff:

Ein möglichst ausgewogenes Verhältnis von Omega-3 und Omega-6-Fettsäuren ist wünschenswert.

(Empfehlungen bewegen sich zwischen einem Verhältnis von 1:1 bis 1:4)

Omega-6-Fettsäuren haben entzündungsfördernde Eigenschaften und Omega-3-Fettsäuren entzündungshemmende.

Es ist wichtig, die vielen industriellen Lebensmittel, die mit raffinierten pflanzlichen Fetten hergestellt werden, zu vermeiden.

Also Fertigprodukte, Gebäck, Süßwaren, Frittiertes etc.

So sinkt die Anteil von Omega-6-Fettsäuren und das Verhältnis verbessert sich, ohne dass man gezielt Omega-3-Fettsäuren zu sich nehmen muss.

Bekanntes Problem bei allen mehrfach ungesättigten Fetten (3-6-9) ist, dass sie bei Hitze oder Licht recht schnell oxidieren. Oxidierte Fette sind in vielfacher Hinsicht ungesund.

Links

http://chriskresser.com/essentialfattyacids

http://balancedbites.com/2011/09/faqs-what-are-safe-cooking-fats-oils.htmlhttp://balancedbites.com/2010/07/fats-which-to-eat-and-which-to-ditch.html

http://www.marksdailyapple.com/healthy-oils/

http://www.marksdailyapple.com/omega-3-fatty-acid/

http://www.marksdailyapple.com/fats/

http://www.marksdailyapple.com/nuts-omega-6-fats/

http://www.marksdailyapple.com/fats/

http://oel-wechsel.com/Uebersicht.htm#Fettverarbeitung mehr zum Thema Fettverarbeitung

Omega-3-Fettsäuren in Butter – eine Rangliste (auf originalhealth.net)

Ein schöner Übersichtsartikel von Constantin: http://paleosophie.de/blog/2012/03/alles-was-man-ber-fett-wissen-sollte