Slowcooker

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kleiner Slowcooker
Der Keramikeinsatz kann zum Reinigen und Befüllen herausgenommen werden

Grundsätzliches

Ein slow cooker oder auch crock pot ist ein elektrischer Topf, meist mit ovaler oder runder Form. Er besteht aus einem üblicherweise gut isolierten Metallgehäuse und einem Keramikeinsatz, der von einer Heizspirale von allen Seiten erwärmt wird. Er ist gut für Schmorbraten, Gulasch, Knochenbrühe und ähnliche Gerichte geeignet.

Wie der Name slow cooker schon sagt, arbeitet das Gerät mit einer niedrigen Gartemperatur unter 100 Grad, dafür aber sehr lange. Garzeiten von 8 bis 12 Stunden sind je nach Füllmenge und Rezept durchaus üblich.

Es gibt Varianten von 3 bis 6,5 Liter Fassungsvermögen, wobei man bedenken muss, dass man den Topf maximal bis zu 3/4 füllen kann. All zu wenig Inhalt sollte es aber auch nicht sein, was dazu führt, dass viele Leute einen grossen für Gäste und einen kleinen für den normalen Gebrauch besitzen. Der Keramikeinsatz ist üblicherweise herausnehmbar.

Der Topf ist dafür gedacht, ein Gericht ohne Umrühren oder sonstige Aufsicht vor sich hin zu köcheln zu lassen und eignet sich somit wunderbar für Berufstätige, die morgens etwas in den Topf werfen wollen, um später nach einem langen Arbeitstag ihr fertiges Essen aus dem Crocky holen zu können.

Das Garen bei niedriger Hitze sorgt nicht nur für Butterweiches Fleisch, auch Gemüse wird vergleichsweise schonend gegart, durch die lange Kochzeit verbinden sich die Aromen besser.


Technik und Verbrauch

Die meisten Geräte liegen von der Leistung her zwischen 180 und 320 Watt, wobei der maximale Verbrauch nur beim Aufheizen vorliegt. Im Durchschnitt ist der Verbrauch niedriger und liegt beim Warmhalten um die 60 Watt, auf niedriger Stufe bei etwa 150-200 Watt und auf der höchsten Stufe bei 180-320 Watt, abhängig von Hersteller und Volumen des Topfes.


Tipps

Es gibt billige Geräte ab 40 Euro, die absolut tauglich sind. Im Vergleich zu den teureren Geräten haben diese keine Zeitschaltuhr, was aber auch nicht unbedingt sein muss. Wer dennoch nicht auf eine Zeitliche Steuerung verzichten mag, kann sich auch für 3-4 Euro eine Zeitschaltuhr im Baumarkt oder Elektrohandel besorgen, das erfüllt den selben Zweck.

Möglichst nicht den Deckel öffnen. Dabei entweicht viel Wärme und Feuchtigkeit und es dauert sehr lange, bis der Topf bei seiner niedrigen Leistung wieder seine Gartemperatur erreicht hat. Natürlich erhöht sich dadurch auch der Stromverbrauch.

Immer genug Flüssigkeit mit einfüllen, damit der Inhalt nicht austrocknet. Der entstehende Dampf ist auch entscheidend für das gelungene Garen, bzw. die Töpfe sind so konstruiert, dass der Dampf am Deckel kondensiert und dann an den Seiten herunter läuft. Auf diese Art rührt der Topf sozusagen selbst um.

Es gibt Töpfe mit Klammern, um den Deckel für einen Transport zu fixieren, ist aber für den normalen Gebrauch nicht nötig.


Links

Crockpot-Kochen: Allgemeine Informationen

CROCKYBLOG Rezepte für Crockpot, Slowcooker, Schongarer

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