Süßungsmittel

Aus Paleowiki
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Eigentlich verzichtet eine Paleo/Primal-Ernährung komplett auf eine zusätzliche Süßung von Speisen und Getränken. Eigentlich. Aber wir sind alle Menschen mit gelegentlichen Schwächen, für die sich niemand schämen muss. Nur sollte es bei den seltenen Ausnahmen bleiben. Im Rahmen des Whole30-Programms verzichten wir selbstverständlich darauf.


Alternativen zu Zucker und Süßstoff

Hier eine Auflistung der Paleo/Primal-Alternativen zu Zucker und industriellem Süßstoff in absteigender Eignung für Paleo:

(aber entscheide selbst, was du verwenden willst oder nicht)


Honig

Honig ist neben der natürlichen Süße in Früchten die älteste Quelle des süßen Geschmacks, die auch noch unbehandelt und regional erhältlich ist.

  • Blütenhonig wird der Honig aus dem Blütennektar von Pflanzen genannt
  • Honigtauhonig wird von Bienen erzeugt, welche die zuckerhaltigen und ballaststoffreichen Ausscheidungen von Pflanzenläusen, den Honigtau, sammeln. Dieser Honig hat meist eine deutlich dunklere Farbe als Honig aus Blütennektar und bleibt lange flüssig. (Waldhonig, Tannenhonig...)


Trockenfrüchte

Wikipedia:

Trockenobst (auch Trockenfrucht oder Dörrobst) ist gedörrtes Obst mit einer Restfeuchtigkeit von etwa 20 %. Daneben bezeichnet Dörrobst spezielle Sorten einer obstliefernden Pflanze, die sich ausdrücklich für die Herstellung von Trockenobst eignen. Die im Handel erhältlichen Mischungen von Dörrobst werden als Mischobst oder Backobst bezeichnet.

  • Kletzen (getrocknete Kletzenbirne bzw. Klotzbirne) wurde früher hauptsächlich für Kletzenbrot/Früchtebrot als Süßungsmittel verwendet.
  • Dörrpflaumen - besonders lecker auch für Saucen, einfach mitgaren


Eingedickte Pflanzensäfte

  • Ahornsirup ist seiner Zusammensetzung nach im Wesentlichen unbedenklich, wird aber mit hohem Energieeinsatz aus dem Saft des Zuckerahorns hergestellt und aus Canada zu uns verschifft. Also weder unbehandelt noch lokal.
  • Melasse ist ein honigartiger dunkelbrauner Zuckersirup, der als Nebenerzeugnis in der Zuckerproduktion aus Zuckerrohr, Zuckerrüben und auch Zuckerhirse anfällt.
  • Agavensirup / Agavendicksaft (auch Agavendicksaft genannt) ist ein Süßungsmittel, das auf Basis verschiedener Arten der Agave in Mexiko produziert wird. Agavensirup ist süßer als Honig, jedoch weniger dickflüssig. Er wird in den mexikanischen Staaten Jalisco, Michoacán, Guanajuato und Tamaulipas hergestellt. Warnung! Nicht verwenden, potentiell schädlich!


Eingedickte Fruchtsäfte


Sonstiges

  • Stevien (Stevia) sind eine Pflanzengattung, die zur Familie der Korbblütler (Asteraceae) gehören. Das Verbreitungsgebiet reicht von den westlichen USA (sieben Arten), über Mexiko, Zentral- bis Südamerika. Die bekannteste und wirtschaftlich bedeutendste Art ist Stevia rebaudiana, die bei indigenen Völkern Südamerikas, heute vor allem aber in Asien als Süßstoff weit verbreitet ist.
  • Xylitol, auch Xylit (auch Birkenzucker genannt), sind Trivialnamen für Pentanpentol, einen Zuckeralkohol, der als Zuckeraustauschstoff (E 967) verwendet wird. Vorsicht, kann bei Verzehr Verdauungsprobleme verursachen.
  • Erythritol/Erythrit (meso-1,2,3,4-Butantetrol) ist eine süß schmeckende Verbindung und gehört chemisch zu den Zuckeralkoholen. Es wird als Zuckerersatzstoff verwendet.
  • Reissirup ist ein industriell durch Fermentierung von Reismehl hergestellter, von der Konsistenz her an Honig erinnernder Sirup. Er wird teilweise bei Fruktoseintoleranz verwendet. Er enthält 17% Glucose, 39% Maltose und 21% Oligosaccharide.

Links

Mark's Daily Apple: The Definitive Guide to Sugar

Mark's Daily Apple: Sugar Alcohols: Everything You Need to Know

Lebensmittellexikon Zucker

Code-Knacker Zucker

Öko-fair Zucker

Wikipedia: Xylitol

Mercola.com Ketogenic Diet May Be Key to Cancer Recovery

Authority Nutrition: 6 Healthy Sugars That Can Kill You