Rüblikuchen (Paleo)

Aus Paleowiki
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Da die Schweizer Rüblitorte oder Rüblikuchen für den "Teig" sowieso kaum Mehl verwendet, bietet sich das Rezept an, eine Paleo-Variante zu versuchen.

Zutaten

Das Original-Basis-Rezept lautet:

  • 250 g Karotten
  • 6 Eigelb
  • 150 g Zucker
  • Schale einer 1/2 bis ganzen Zitrone
  • je 1 Messerspitze gemahlene Nelken und Zimt
  • 200 g gemahlene Haselnüsse
  • 200 g gemahlene Mandeln
  • 30 g Mehl
  • 1 TL Backpulver
  • 6 Eiweiß
  • 1 Prise Salz
  • 1 EL Kirschwasser, wer mag
  • Butter zum Einfetten

(Der Kuchen wird nach dem Backen dann nach Originalrezept noch mit Aprikosenmarmelade bestrichen und mit Eiweiß-Puderzuckermasse überzogen und z.B. mit Marzipanmörchen verziert. Das habe ich aus verständlichen Gründen in der Beschreibung weggelassen.)

Den Zucker haben wir mit Stevia in Pulverform ersetzt (bitte Geschmacksprobe machen und nach gusto süßen). Das Mehl haben wir mit ca. 2 EL Erdmandelmehl ersetzt (Varianten je nach gusto entsprechend möglich).

Auch das Backpulver haben wir weggelassen!

Natürlich könnte man auch die Nussarten ersetzen und verschiedene Geschmäcker testen, insb. wenn man wegen der PUFAs keine Haselnüsse oder Mandeln verwenden möchte.


Zubereitung

  • Die Karotten fein reiben.
  • Das Eigelb schaumig schlagen und den größten Teil des Stevia zugeben. Die abgeriebene Zitronenschale (oder entsprechend fertig zu kaufendes Produkt), Nelken und Zimt unterrühren.
  • Die geriebenen Nüsse, Mehl und evtl. Backpulver mischen.
  • Das Eiweiß mit Salz zu Schnee schlagen und den Rest Stevia zugeben.
  • Danach Eischnee, die Karotten und die Nussmischung zur Eigelbcreme dazu geben und unterheben. Wer mag, kann hier noch einen EL Kirschwasser hinzu fügen.
  • Springform einfetten, Teig einfüllen und glatt streichen, bei 170 Grad Umluft ca. 45 Minuten backen.


Unsere Erfahrung mit der Paleo-Variante

Die Eigelbmasse wird nicht so luftig wie das Original wegen dem fehlenden Zucker. Dadurch wird der Teig kompakter und wenig fluffig, so dass auch der Teig in der Form nicht selbständig verläuft und von Hand gleichmäßig gut verteilt werden muss, sonst wird der Kuchen u.U. unterschiedlich hoch. ;-) Das fehlende Backpulver hat sich evtl. auch entsprechend bemerkbar gemacht. Die Zugabe von Stevia erfordert Ausprobieren wegen des Süßegrades.

Fazit: Der Kuchen schmeckt auch ohne den üblichen Guss und in der Paleo-Variante sehr lecker, wenn auch wegen des anderen "Teig-Verhaltens" deutlich kompakter und niedriger und somit optisch vielleicht nicht so ansprechend (zumal ja nicht mal Puderzucker als Verzierung erlaubt wäre). Eine ordentliche Portion Sahne macht sich in jedem Fall sehr gut dazu! :-)

GUTEN APPETIT und viel Spaß beim Ausprobieren!

-- Adrian 16:16, 19. Mär. 2012 (CET)