Kombucha

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Du brauchst ein großes Glasgefäß (mindestens 1 Liter) und einen Start-Kombucha. Außerdem grünen und schwarzen Tee und Rohrohrzucker. Später auch Flaschen zum Abfüllen.
Der Kombucha-"Pilz" schwimmt meistens oben auf der Flüssigkeit. Wenn er absinkt, entsteht oben ein "Baby". Also keine Sorgen machen.
Im Verlauf des Gärprozesses bildet sich ein Bodensatz aus Hefezellen. Das ist normal und zeugt von gutem Wachstum

Wikipedia schreibt:

Unter dem Namen Kombucha (gesprochen: Kombuhtscha) versteht man im Westen ein kalt getrunkenes Gärgetränk, das durch Fermentierung von gesüßtem Tee, z. B. Grünem Tee, mit dem sogenannten Kombuchapilz oder Teepilz hergestellt wird. Es handelt sich bei Kombucha allerdings nicht um einen Pilz, sondern um eine Symbiose verschiedener Hefen, genauer Ascomyceten (Saccharomyces cerevisiae, Saccharomyces ludwigii, Schizosaccharomyces pombe, Pichia fermentans u.a.) und Essigsäurebakterien (Acetobacter xylinum, Acetobacter oxydans u.a.). Die Hefen vermehren sich im Kombucha ausschließlich vegetativ durch Sprossung oder Spaltung. Sie bilden dabei eine weißliche, gallertartige Schicht an der Teeoberfläche, wobei sich obenauf immer wieder neue Schichten produzieren. Die Farbe kann abhängig von der verwendeten Teesorte von hellgrau über rosa bis dunkelbraun variieren. Zu Kombucha fermentierter Tee ist fein moussierend und schmeckt ein wenig süßsauer und gärig. Das Getränk wird kalt getrunken.


Rezept

Pro Liter Startflüssigkeit 5 - 8 g Tee (halb grün und schwarz) erst drei Minuten mitköcheln und dann noch weitere zwölf Minuten ziehen lassen. In einem Liter Tee 80 - 100 g Rohrohrzucker auflösen. Den gesüßten Tee abkühlen lassen auf Raumtemperatur.

Der neue Kombucha-Ansatz setzt sich aus einem Teil Starter-Kombucha und neun Teilen gesüßtem Tee zusammen. Den Kombucha-Pilz unter einem kaltem oder lauwarmen Wasserstrahl vorsichtig abspülen und in die Flüssigkeit deines großen Glasgefäßes geben.

Es ist wichtig, dass das Gefäß eine große Öffnung hat, damit der Kombucha ordentlich atmen kann. Du solltest das Gefäß mit einem Tuch abdecken, denn Essigfliegen lieben den Geruch.

Wie lange du den Kombucha gären lässt, hängt von deinen persönlichen Vorlieben ab. Natürlich spielt auch die Temperatur und der Zuckergehalt des Ansatzes eine Rolle. Fünf Tage sollten es aber schon sein, damit das meiste vom Zucker umgesetzt wird. Nach 14 Tagen ist der Kombucha sehr stark vergoren und ordentlich sauer. Das mag nicht jeder und verträgt auch nicht jeder Magen.

Den fertigen Kombucha kannst du in Flaschen abfüllen und bei Raumtemperatur oder (falls du ihn nicht so schnell austrinkst) im Kühlschrank aufbewahren. Öfter mal den Druck kontrollieren, damit dir die Flaschen nicht um die Ohren fliegen.

Es ist auch möglich durch Zugabe von Fruchtstücken eine zweite Fermentierungsrunde (second fermentation) anzuschließen. Frucht nach Wahl in Stücke schneiden und ebenfalls in die Flaschenabfüllung geben und 2 - 3 Tage bei Raumtemperatur gären lassen. Ab und zu den Deckel lüften, damit die Flaschen nicht explodieren.


Links

Hilfe findet ihr in der Facebook-Gruppe "Wilde Fermente": https://www.facebook.com/groups/wildefermente/

Diese Gruppe wurde von "Isas Wilde Fermente" ins Leben gerufen: https://www.facebook.com/isaswildefermente?ref=hl

Inhaltsstoffe und Wirkung des Kombucha Teepilzes

How to make kombucha: The short version

Kombucharista

Making Organic Kombucha