Inulin

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Inulin zählt zu den präbiotischen, löslichen Ballaststoffen und kann die Darmflora verbesseren, indem die Aufnahme von Inulin zu einer Anreicherung von Bifiobakterien im Darm führt. Zudem kann Inulin die Kalziumaufnahme verbessern und das Dickdarmrisiko reduzieren. Gesundheitsförderne Eigenschaften treten bei einem täglichen Verzehr von etwa 5-8g auf, unter der Voraussetzung dass der Verbraucher entsprechend an inulinhaltige Lebensmittel gewöhnt ist. Bei Menschen mit Fruktosemalabsorption (bzw. welche sensibel auf sogenannte FODMAPs reagieren) kann bereits der Verzehr von geringen Mengen Inulin zu Blähungen und Durchfall führen.


Inulingehalt von frischen Lebensmitteln (Van Loo et al., 1995)

Quelle Inulingehalt
Chicorée 15 ± 20
Tobinambur 14 ± 19
Löwenzahn 12 ± 15
Knoblauch 9 ± 16
Schwarzwurzel / Haferwurzel 4 ± 11
Yacón 3 ± 19
Lauch / Porree 3 ± 10
Artischocke 3 ± 10
Zwiebel 2 ± 6

Quellen

Pool-Zobel, Beatrice: Gesundheitsfördernde Eigenschaften von Inulin und Oligofruktose, Ernährungs-Umschau 54 (2007) Heft 2, S 70ff, [1]