Histamin und Histamin-Intoleranz

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Was ist Histamin?

zitiert von Wikipedia


Histamin (histos (gr.) Gewebe, -amin stickstoffhaltige Verbindung) – in der Nomenklatur: 2-(4-Imidazolyl)-ethylamin – ist ein Naturstoff, der im menschlichen oder tierischen Organismus als Gewebshormon und Neurotransmitter wirkt und auch im Pflanzenreich und in Bakterien weit verbreitet ist. Beim Menschen und anderen Säugetieren spielt Histamin eine zentrale Rolle bei allergischen Reaktionen und ist am Immunsystem, d. h. an der Abwehr körperfremder Stoffe beteiligt. Auch im Magen-Darm-Trakt, bei der Regulation der Magensäureproduktion und der Motilität sowie im Zentralnervensystem bei der Steuerung des Schlaf-Wach-Rhythmus und der Appetitkontrolle wirkt Histamin als wichtiger Regulator. Biochemisch ist es, wie auch Tyramin, Serotonin, Dopamin, Adrenalin, Noradrenalin oder Octopamin, ein biogenes Amin. Es wird durch Abspaltung von Kohlendioxid aus der Aminosäure Histidin gebildet und insbesondere in Mastzellen, basophilen Granulozyten und Nervenzellen gespeichert.




Histamin-Intoleranz ist eine Form von Nahrungsmittel-Unverträglichkeit, die teilweise leicht mit einer Allergie verwechselt werden kann.


Symptome

Zitiert von SIGHI


Die Symptome der Histamin-Intoleranz gleichen einer Allergie, einer Lebensmittelvergiftung oder einer Erkältung. Sie treten insbesondere im Zusammenhang mit der Nahrungsaufnahme auf, können fallweise aber auch chronisch andauern, ohne dass dem Betroffenen ein Zusammenhang mit der Ernährung bewusst wird. Eine enorm breite Palette von teils unspezifischen Symptomen ist möglich. Welche Symptome auftreten, ist individuell verschieden. Als typische Leitsymptome können auftreten:


  • Anschwellende Nasenschleimhaut, laufende Nase, Niesen, Auswurf, Hustenreiz, Atembeschwerden
  • Verdauungsprobleme: Durchfall, Bauchschmerzen, Blähungen, Sodbrennen
  • Juckreiz, Hautausschlag, Hautrötungen (Flush im Gesicht)
  • Hitzewallungen, Schweissausbrüche, gestörtes Temperaturempfinden
  • Herzrasen, Herzstolpern, Herzklopfen, Blutdruckabfall
  • Kopfschmerzen, Migräne, Schwindel
  • Schlafstörungen, Müdigkeit
  • Übelkeit, Erbrechen
  • Menstruationsbeschwerden
  • Ödeme (Schwellungen, Wasseransammlungen)

Anders als bei einer Allergie, wo bereits kleinste Spuren des Auslösers genügen, um eine heftige Reaktion hervorzurufen, ist hier die Intensität der Symptome von der Dosis abhängig.




Weitere mögliche Symptome (n=1 aus Betroffenen-Kreisen):

  • Gelenkschmerzen (besonders Großzehen- und Daumengrundgelenk)
  • Gehörganges-Exzem oder Gehörgangs-Jucken
  • Brustschwellungen, Brustspannen
  • Haarausfall (besonders am Oberkopf)
  • Verstärkung von Wetterfühligkeit
  • Ohnmachtsneigung in klimatisierten/abgeschlossenen Räumen
  • Schlaflosigkeit trotz Müdigkeit
  • Herzangst oder grundlose Panik
  • Landkartenzunge, Zungenbrennen, Bläschen auf der Zunge




Symptome lt. Histaminintoleranz.ch

Symptome der Histaminose

Aufzählung ohne Anspruch auf Vollständigkeit. Aufgezählt werden hier alle Symptome, die gemäss Berichten von Betroffenen unter der Histamin-Eliminationsdiät deutlich abnehmen oder ganz verschwinden, auch wenn der direkte Zusammenhang mit dem Histaminstoffwechsel noch nicht wissenschaftlich belegt ist. Mangels eindeutiger Diagnosemethoden ist noch unsicher, ob alle Symptome bei allen Störfaktoren im Histaminstoffwechsel auftreten können, oder ob einzelne dieser Symptome möglicherweise durch andere Botenstoffe (Mediatoren) verursacht werden und daher nur bei Mastzellerkrankungen (Mastozytose, Mastzellaktivitätssyndrom MCAS) zu beobachten sind.

Die hier aufgezählten Symptome können, müssen aber nicht auftreten:


Verdauungstrakt, Magen-Darm-Trakt

Am häufigsten treten bei einer Histaminose akute oder chronische Magen-Darm-Beschwerden auf. Diese Beschwerden werden oft als unspezifisch bezeichnet, da die oft sehr umfangreiche Diagnostik keinen krankhaften Befund zeigt und viele mögliche Ursachen in Frage kommen. Man spricht von einem Reizmagen bzw. einem Reizdarm. Ein direkter Zusammenhang zwischen der Nahrungsmittelaufnahme und den Symptomen ist oft nur schwer zu erkennen. Das liegt daran, dass die Nahrungsbestandteile während der mehrstündigen Darmpassage nur langsam in den Körper aufgenommen werden und es erst zeitverzögert zu Beschwerden kommt. Stark mit Histamin belastete oder verdorbene Speisen können aber auch schon innert ca. 15-30 Minuten zu Bauchkrämpfen und akuten Durchfallschüben führen.

  • Verdauungsbeschwerden, Blähungen, Bauchweh, Magenstechen, Magen- und Darmkrämpfe
  • Häufig oder chronisch Durchfall, morgendliche Durchfälle, Histamin erhöht die Motilität der Darmbewegungen, wodurch der Nahrungsbrei den Darm schneller als normal durchläuft und wegen der verkürzten Aufenthaltszeit nur unvollständig verdaut werden kann.
  • Seltener auch Verstopfung oder abwechselnd Durchfall und Verstopfung
  • Sodbrennen, Magenbrennen, aufstoßende Magensäure (gastroösophagaler Reflux)
  • Entzündliche Magen- oder Darmerkrankungen, Reizdarmsyndrom
  • Übelkeit, Erbrechen
  • Seekrankheit, Reiseübelkeit
  • Chinarestaurantsyndrom (umstritten)
  • Symptome, die einer Magen-Darm-Grippe (Gastroenteritis) ähneln

Herz-Kreislaufsystem

  • Blutdruckabfall, niedriger Blutdruck (Hypotonie)
  • Herzrhythmusstörungen ("Herzstolpern")
  • Herzklopfen (Palpitationen, Erhöhung der Schlagkraft des Herzens über Freisetzung von Adrenalin)
  • Herzrasen, Erhöhung der Herzfrequenz (Tachykardie), bis hin zu Panikattacken

Haut, Schleimhäute, Atemwege

  • "Dauerschnupfen", Anschwellen der Nasenschleimhaut, laufende Nase (Rhinitis, Rhinorrhö) speziell bei Einnahme von Mahlzeiten, auch unabhängig von Art und Histamingehalt der Mahlzeit, evtl. verstärkt durch Kälte/Rauch/Smog/Düfte
  • Beim Nase Schnäuzen kann auch etwas Blut dabei sein (erhöhte Durchlässigkeit von Blutgefässen)
  • Starkes Schwitzen, Schweissausbrüche, nächtliches Schwitzen, Schweissfüsse/-hände, Hitzewallungen
  • Erröten des Gesichts nach Mahlzeiten ("Flush"), Hitzegefühl, Gesichtshaut fühlt sich leicht entzündet an
  • Hautunreinheiten im Gesicht, Akne, Pickel, Mitesser, Talg-Überproduktion, fettige Haut
  • Ausschläge, Hautrötungen, Juckreiz, Ekzeme, Nesselsucht (Urtikaria)
  • Juckreiz (z.B. juckende Kopfhaut, juckende Impfnarben)
  • Physikalische Reize wie zum Beispiel Kratzen, Schläge oder Wärme lösen Rötung/Hautausschlag und Juckreiz aus
  • Reibeisenhaut (Keratosis pilaris): Oberarme, manchmal auch Oberschenkel, Gesicht etc. sind übersät mit kleinen roten Pünktchen/Pickeln, vereinzelt verhornt oder eitrig (Keratinisierungsstörungen). Englisch: follicular keratosis, chicken skin). Evtl. Zusammenhang mit Pollenallergien? (Bild)
  • An den Händen brennende/schmerzende Entzündungen/Bläschen/Knötchen/Schwielen (Bild)
  • "Sonnenallergie": Haut wird an der Sonne schnell rot, am Folgetag ist aber der "Sonnenbrand" wieder weg.
  • Trockene Lippen
  • Aphthen (sprich: Aften): Mikroverletzungen der Mundschleimhaut werden zu kleinen gelbweissen "Löchern"/"Wunden", die höllisch schmerzen und tage- bis monatelang nicht abheilen. Nebst der Mundschleimhaut können auch einzelne Papillen auf der Zunge schmerzen wie eine Aphthe.
  • Chronischer Husten, ständiger Hustenreiz, trockener Reizhusten, Bronchitis, gereizte Bronchien
  • Ständiges Hüsteln, besonders in Stresssituationen
  • Auswurf: zäher Schleim zum Abhusten, häufiges Räuspern, evtl. auch Stimmbänder belegt, besonders nach üppigen Mahlzeiten (ähnlich einer Mukoviszidose)
  • Ödeme (=Schwellungen auf Grund von Flüssigkeitsansammlungen im interstitiellen Gewebe), z.B. geschwollene Augenlider, Wasser in den Beinen

Nervensystem

Histamin ist an der Regulation des Schlaf-Wach-Zyklus beteiligt und ist ein Neurotransmitter. Wird der Körper mit Histamin überschwemmt, kann dies auch zu vielfältigen neurologischen Symptomen führen.

  • Kopfschmerzen, Migräne, Druckgefühl im Kopf, Schwindelgefühl
  • Müdigkeit, Energielosigkeit, Antriebslosigkeit, Erschöpfungszustände
  • Schlaflosigkeit, Einschlaf- und Durchschlafstörungen, nur oberflächliches Dösen ohne Tiefschlaf, Traumlosigkeit
  • Konzentrationsstörungen, Beeinträchtigung der geistigen Leistungsfähigkeit, Langsamkeit
  • Vergesslichkeit, eingeschränktes Abrufen von Erinnerungen
  • Lärmempfindlichkeit, Suchen von Ruhe und Ereignislosigkeit, Anfälligkeit für Reizüberflutung
  • Stressanfälligkeit, verminderte Belastbarkeit, Burnout-Gefühl (Gefühl von geistiger / nervlicher Erschöpfung oder Überarbeitung)
  • Hüsteln, besonders in Stresssituationen
  • Nervosität (auch ohne äußeren Anlass), Unruhe, Kribbeln, Gefühl einer Koffein-Überdosis
  • Muskelkrämpfe, Muskelzuckungen, Zittern, verkrampfte Kiefermuskulatur, Zähneknirschen, abgeschmirgelte Zähne
  • Symptome wie bei einer leichten Vergiftung mit einem Nervengift
  • Melancholie, Traurigkeit, Weinerlichkeit, depressive Verstimmungen, Depressionen (oft ohne erkennbaren Grund)
  • Suizidgedanken
  • Vorübergehender Verlust oder Beeinträchtigung des Geruchssinns
  • Persönlichkeitsveränderungen, evtl. weitere psychische/neurologische Störungen

Hormonsystem

  • Menstruationsbeschwerden: Dysmenorrhoe (=Regelschmerzen, Menstruationsschmerzen), Zyklusstörungen
  • Endometriose
  • Entwicklungsstörungen, Gedeihstörungen

Entzündungsanfälligkeit, Immunsystem

  • Erhöhte Infektanfälligkeit, häufig krank
  • Erhöhte Entzündungsanfälligkeit, entzündliche Stellen/Bereiche
  • Halsschmerzen
  • Heiserkeit
  • Grippeähnliche Symptome ohne klaren Krankheitsausbruch, andauerndes Krankheitsgefühl, Gliederschmerzen
  • Nebenhöhlenentzündungen (=Sinusitis): Stirnhöhlenentzündung, Kieferhöhlenentzündung, Entzündungen anderer Nebenhöhlen wie Keilbeinhöhle oder Siebbeinhöhle
  • Lymphknoten permanent geschwollen oder schmerzend
  • Mandelentzündung (Tonsillitis), Wucherung der Rachenmandeln (Rachenmandelhyperplasie), evtl. operative Mandelentfernung. (Die Mandeln dienen der Immunabwehr. Deren Fehlen nach erfolgter Operation kann die erhöhte Infektanfälligkeit noch verstärken.)
  • Klossgefühl im Hals
  • Bindegewebsentzündung: Gewebestellen unter der Haut mit Entzündungsschmerz oder Druckempfindlichkeit
  • Im Kopf schmerzhaftes Entzündungs-, Hitze- und Druckgefühl, chronische (nicht bakterielle) Entzündung des Gehirns (chronische Enzephalitis = Gehirnentzündung)
  • Schmerzende/brennende Harnblase, Harndrang, häufiges Wasserlösen (ähnlich wie bei bakterieller Blasenentzündung)
  • Augenbrennen, Augenbindehautentzündung, gerötete kratzende Augen, tränende Augen
  • In den Augeninnenwinkeln oder in den Mundwinkeln sammelt sich gelbweisses Material
  • Schleiersehen, getrübter Blick
  • Entzündliche rheumatische Erkrankungen, Gelenkrheuma (z.B. Fingergelenkrheuma)
  • Weichteilrheuma: z.B. Sehnen- oder Gelenkprobleme, Rückenschmerzen: Rückenmuskulatur schmerzt ähnlich wie Zerrung/Muskelkater (Muskelrheuma, Muskelentzündungen)
  • Zeitweise auftretende Zahnschmerzen, Zahnfleisch oder Weisheitszähne entzündet
  • Herpes simplex labialis (Lippenherpes, Fieberblasen) oder herpesähnliche Symptome (z.B. Mundwinkelrhagaden (Cheilitis angularis) = nicht abheilende Hautrisse in den Mundwinkeln)

Ernährung

  • Alkoholische Getränke nicht oder nur in kleineren Mengen verträglich ("Alkohol-Unverträglichkeit", "Alkohol-Allergie")
  • Heisshungerattacken
  • Vitamin-/Nährstoffmangelzustände (Eisenmangel, Vitamin B12-Mangel) wegen gestörten Aufnahmemechanismen des gereizten/entzündeten Darms

Diverses

Ein andauernd entzündeter, gereizter und geschwächter Körper reagiert möglicherweise sensibler auf geringfügige Umwelteinflüsse, die einem Gesunden unbemerkt bleiben.

  • Wetterfühligkeit
  • Elektrosensibilität (Empfindlichkeit auf Elektrosmog)???
  • Empfindlichkeit auf Erdstrahlen, Wasseradern, Kraftpunkte, Gitterstrukturen und andere Phänomene der Radiästhesie???

Weitere Stichworte

Weitere (mehrheitlich schulmedizinisch nicht anerkannte) Begriffe, die oft bei einer solchen Symptomatik verwendet oder damit verwechselt werden:

Somatisierungsstörung, somatoforme Störungen, Multiple Chemical Sensitivity (MCS, Chemikalienunverträglichkeit), Chemical Hypersensitivity Syndrome, Sick Building Syndrom (SBS), Umweltallergie, Ökologische Krankheit, Idiopathische Umweltintoleranz, idiopathische umweltbezogene Unverträglichkeit, Öko-Syndrom, Allergische Toxämie, Zerebrale Allergie, Totales Allergiesyndrom, 20.-Jahrhundert-Erkrankung, Allergie auf das 20. Jahrhundert, Zivilisationskrankheiten der industrialisierten Länder, Burnout-Syndrom, Chronic Fatigue Syndrom CFS, Chronisches Erschöpfungssyndrom, Fibromyalgie-Syndrom, Elektrosensibilität (Elektrosmog-Empfindlichkeit), Amalgamvergiftung, "Waschmittelallergie", Multiorgandysästhesie, Alexithymie, Psychosomatiker, Hypochondrie, Internet-Hypochonder, Infektionsphobie, eingebildeter Kranker.

Was kann ich tun?

Vermeiden von Histaminbildung in Speisen

  • Histamin bildet sich unter Wärme, also immer dann, wenn die Speisen weder tiefgekühlt noch gekocht werden oder durch Bakterien in Fermentierungsprozessen.
  • Auch im Kühlschrank steigt der Histamingehalt langsam an - stelle den auch möglichst kalt ein.
  • Willst du den Histamingehalt niedrig halten, vermeidest du den Temperaturbereich, der die Histaminbildung fördert oder sorgst dafür, dass nur ganz kurz andauert.
  • Also frisch einkaufen, frisch zubereiten, frisch essen oder schnell auftauen (Mikrowelle oder in Kaltem Wasser oder gefrorenen Fisch in die Pfanne) und schnell herunterkühlen und immer in den Kühlschrank, höchstens noch am nächsten Tag verzehren, entweder kalt oder schnell (Mikrowelle) erhitzen.
  • Aufwärmen oder Warmhalten lässt den Histamingehalt ansteigen.
  • Ist das Histamin erst mal drin, nützt auch Erhitzen nichts mehr, es ist hitzestabil.

Welche Speisen sind zu meiden

Übersicht der zu eliminierenden Lebensmittel

  • alle fermentierten, eingelegten, konservierten, gereiften oder geräucherten Lebensmittel wie Sauerkraut, Salzgurken, mixed Pickels, Hartkäse, Käse mit Edelschimmel, Salami, Wurst im Glas, Räucherfisch, Dosenfisch, Rohschinken, Hefeextrakt und Brühwürfel, Balsamico-Essig, Weinessig, Sojasauce, Senf, Joghurt...
  • Schweinefleisch und Wurstwaren
  • alkoholische Getränke, Alkohol (Histamin-Liberator) generell, Bier (ist auch vergoren)
  • Gemüse und Früchte, die einen hohen Gehalt an Histamin oder anderen biogenen Aminen haben oder die im Körper Histamin freisetzen (Histamin-Liberator) wie Auberginen, Avocados, Tomaten, Ruccola, Spinat, Sojasprossen, Tiefkühlpilze, Obst wie Ananas, Banane, Himbeeren, Kiwi, alle Zitrusfrüchte
  • Getreide allgemein, besonders Weizen und Gebäck mit Hefe oder Sauerteig
  • viele Nüsse, Samen und Hülsenfrüchte und deren Öle
  • Alles, was scharf schmeckt: Chilie, Pepperoni, Curry, Zimt, Nelken, Anis
  • Sonstiges wie Vanille, Lakritze, Honig und Kakao/Schokolade
  • Eier, die ohne Kühlung gelagert wurden
  • Lebensmittel-Zusatzstoffe wie Geschmacksverstärker, Farbstoffe, Konservierungsstoffe oder Verdickungsmittel

Details siehe SIGHI-Lebensmittelliste: Histaminpotential von Nahrungsmitteln und Zusatzstoffen In der Liste grün gekennzeichnete Lebensmittel sind geeignet.


Was kann ich essen?

Hier ist eine Tabelle, die die im allgemeinen bei Histamin-Intoleranz verträglichen Lebensmittel enthält:

Histaminarme Lebensmittel Paleo Primal LCHF

die du dir ausdrucken kannst.

Aber Vorsicht!

Diese pauschale Liste kann nicht für jeden passen, da die Histamin-Intoleranz eine sehr individuelle Krankheit ist. Auch verändert sich die Toleranz von Lebensmitteln unter Umständen von Woche zu Woche.

Suche dir zu Beginn (evtl. mit der Ernärhungsberatung zusammen) ein Lebensmittel aus jeder Gruppe aus, das du wahrscheinlich gut verträgst. Iss davon (ausschließlich) für eine Woche oder bis zur Symptomfreiheit. Danach führe alle 3 Tage ein einzelnes Lebensmittel neu ein und füge es zu deiner persönlichen Liste hinzu. Verträgst du es nicht, gehe wieder zurück an den Anfang und beginne neu mit den verträglich getesteten Lebensmitteln.


Wichtiger Hinweis für Beiträge im Bereich Gesundheit

(übernommen aus wikipedia.de Hinweis zu Gesundheitsthemen)


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Links

Wikipedia Histamin-Intoleranz

Deutsches Ärzteblatt Die verschiedenen Gesichter der Histaminintoleranz: Konsequenzen für die Praxis

Schweizerische Interessengemeinschaft Histamin-Intoleranz (SIGHI) Die Informationsdrehscheibe zum Thema Histamin-Unverträglichkeit (Histaminose), für Betroffene und Fachpersonen

NMI-Portal Histaminintoleranz - Histaminunverträglichkeit

Histaminintoleranz: Ein oft übersehenes Problem Univ. Prof. Dr. Reinhart Jarisch

Histaminpotential von Nahrungsmitteln und Zusatzstoffen

Renée Hille: Histamin – Intoleranz

HistaminBase.at

Libase.de Histamin/ Symptomesammlung

International Chronic Urticaria Society (ICUS) Histamine-Restricted Diet

PharmaWiki.ch Histaminintoleranz

Reinhart Jarisch - Histamin- Intoleranz Histamin und Seekrankheit