Bockshornklee

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Grundsätzliches

Der Bockshornklee hat sein Verbreitungsgebiet vom östlichen Mittelmeer bis in den asiatischen Raum. Bereits vor knapp 6000 Jahren waren die Samen des Bockshornklees in China eine begehrte Heilpflanze. Üblicherweise werden die getrockneten Samen verwendet, teilweise werden aber auch die frischen Schösslinge der Pflanze als Gemüse verzehrt. Bockshornklee ist ein wesentlicher Bestandteil der meisten Curry-Mischungen.


Tipps

Bockshornkleesamen bekommt man problemlos in den meisten Asiamärkten bzw. in einem türkischen Supermarkt.

Das trockene Rösten verbessert das leicht bittere Aroma und verstärkt den Geschmack.


Eigenschaften

Bockshornklee enthält die Vitamine A und D, Phosphor, die Aminosäure Histidin, Diosgenin und Cholin.

Im asiatischen Raum werden die gemahlenen Samen als Tee zum lösen von Schleim und zur Reinigung der Atemwege eingesetzt. Sie bewirken auch nachweislich eine Senkung des Blutzuckers, sowie des LDL-Cholesterins. Das enthaltene Cholin soll der Verfettung der Leber entgegenwirken, den Stoffwechsel positiv beeinflussen und einer Arteriosklerose vorbeugen. Zusätzlich sagt man dem Bockshornklee noch eine appetitanregende und entzündungshemmende Wirkung nach.

Diosgenin ist ein progesteronartiges Phytohormon, das u.a. auch in Yamswurzel, Alfalfa, Karotte, Salat und Papaya in therapeutischen Mengen vorkommt und zur Behandlung von Östrogendominanz eingesetzt werden kann.

Links

Wikipedia